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News

14.01.2026

Das sind die neuen Sommerziele der Edelweiss

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss baut ihr Streckennetz im Sommerflugplan 2026 gezielt aus. Ab Zürich profitieren Reisende von drei neuen Ferienzielen sowie von zusätzlichen Flügen und längeren Einsatzzeiten auf bestehenden Strecken.

Drei neue Destinationen auf Kurz- und Langstrecke

Glasgow wird vom 29. Mai bis 14. September 2026 jeweils montags und freitags angeflogen. Die schottische Metropole eignet sich sowohl für Städtereisen als auch als Ausgangspunkt für Rundreisen durch die Highlands oder in Kombination mit Edinburgh.

Mit Kefalonia ergänzt Edelweiss ihr Griechenland-Angebot um eine weitere Ionische Insel. Die Flüge finden vom 6. Juni bis 29. August 2026 jeweils dienstags und samstags statt. Die Insel richtet sich insbesondere an Gäste, die ruhige Badeferien abseits der grossen Touristenströme suchen.

Auf der Langstrecke nimmt Edelweiss wie angekündigt Windhoek neu ins Programm auf. Ab dem 1. Juni 2026 wird die namibische Hauptstadt zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, angeflogen. Die neue Verbindung ergänzt das bestehende Afrika-Angebot mit Kapstadt, Kilimandscharo und Sansibar.

Mehr Frequenzen und längere Saisons in Europa

Auf der Kurz- und Mittelstrecke baut Edelweiss das Angebot vor allem im südlichen Europa aus. Faro wird während der Sommerferien neu täglich bedient, Kalamata erhält ab Mitte Mai drei wöchentliche Flüge. Auf Korsika wird die Saison nach Calvi bis in die Herbstferien verlängert, neu kommen zudem zwei wöchentliche Flüge nach Figari hinzu.

Auch die Azoren bleiben ein Schwerpunkt: Mit den Destinationen Ponta Delgada und Terceira werden bis zu vier wöchentliche Verbindungen angeboten.

Darüber hinaus setzt Edelweiss bei weiteren europäischen Ferienzielen auf zusätzliche Verbindungen. Bergen, Zadar und Tiflis werden neu dreimal wöchentlich angeflogen. Larnaca wird ab Juli mit einem zusätzlichen Flug ergänzt.

Bristol, seit Sommer 2025 Teil des Streckennetzes, wird neu bereits ab Ostern angeboten und damit über den gesamten Sommerflugplan geführt.

Die Saison nach Varna in Bulgarien startet bereits am 7. Juni 2026. Santiago de Compostela in Spanien bleibt neu bis in die Herbstferien im Flugplan.

Ausbau auf der Langstrecke

In Nordamerika stärkt Edelweiss mehrere Strecken. Seattle kehrt ab dem 1. Juni 2026 in den Flugplan zurück und wird ab dem 25. Juni dreimal wöchentlich bedient.

Halifax bleibt neu bis 18. Oktober 2026 im Programm und deckt damit auch die Herbstsaison ab. Vancouver wird bereits ab dem 5. Mai 2026 angeflogen und ab dem 13. Juni täglich bedient. Hintergrund ist unter anderem die hohe Nachfrage in den Sommermonaten sowie die Fussball-Weltmeisterschaft 2026 mit Spielort Vancouver.

Die bestehenden Langstrecken nach Tampa Bay, Denver, Las Vegas und Calgary bleiben weiterhin Teil des Flugplans.

Auch in der Karibik setzt Edelweiss weiterhin auf Kontinuität: Die beliebte Destination Punta Cana wird während der Frühlings- und Sommerferien neu mit drei wöchentlichen Flügen bedient und bleibt damit ein wichtiger Bestandteil des Langstreckenangebots. 

 (Source TI)

 


 

14.01.2026
 

Altenrhein darf aufatmen … vorerst

Gute Nachrichten für den Regionalflugplatz Altenrhein und andere kleinere Airports in der Schweiz: Laut einem Bericht des ‘Tagblatt’ hat sich der Ständerat Mitte Woche gegen die geplanten bundesrätlichen Kürzungen bei der Finanzierung der Flugsicherung ausgesprochen.   

Damit erhalten die betroffenen Flugplätze vorerst Planungssicherheit – was als wichtiges Signal auch für den regionalen Reise- und Wirtschaftsverkehr gesehen werden darf. 

Konkret ging es um eine Sparmassnahme des Bundes, die Teil des sogenannten Entlastungspakets 27 ist: Der Bundesrat wollte ab 2027 jährlich rund 25 Millionen Franken einsparen und die Mitfinanzierung der Flugsicherung auf die Standorte Bern-Belp und Grenchen beschränken.  

Regionalflugplätze wie Altenrhein hätten ihre Flugsicherungskosten künftig vollständig selbst tragen müssen – was zweifelsohne potenziell existenzbedrohende Folgen hätte. 

Branche hatte Reformen angekündigt 

Bereits vor der parlamentarischen Debatte im Rahmen der Winter-Session  hatte die Branche reagiert. Die Betreiber der Regionalflugplätze kündigten an, die Flugsicherungsleistungen neu auszuschreiben. Ziel: deutlich tiefere Kosten.   

Man hatte damit gerechnet, die Ausgaben «um etwa die Hälfte» senken zu können (TRAVEL INSIDE  berichtete). Allerdings brauche dieser Systemwechsel Zeit, nicht zuletzt, weil der Bund zuerst die regulatorischen Rahmenbedingungen festlegen müsse. 

Zeit gewinnen statt sofort sparen 

Im Ständerat setzte sich insbesondere Benedikt Würth (Mitte/SG) für den Erhalt der bisherigen Finanzierung ein. Sein Argument: Würden die Mittel bereits 2027 gestrichen, sei die geplante Neuausrichtung gar nicht umsetzbar.  

Zudem habe der Bund ein Interesse an funktionierenden Regionalflugplätzen – etwa, um die grossen Landesflughäfen zu entlasten, die zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen stossen.  

Auch andere Ratsmitglieder warnten vor übereilten Sparmassnahmen. Jakob Stark von der SVP Thurgau erklärte im Namen der Finanzkommission, dass die Sparmassnahme des Bundesrats viele Regionalflugplätze in ihrer Existenz bedrohen würde. 

Gleichzeitig wurde im Rat auch Kritik laut. Der durchschnittliche Kostendeckungsgrad der Flugsicherung liege lediglich bei rund 12%, gab Mathias Zopfi (Grüne/GL) zu bedenken. Subventionen müssten Grenzen haben; ein gewisser finanzieller Druck sei legitim. 

Keller Sutter ‘not amused’ 

Finanzministerin Karin Keller-Sutter erinnerte daran, dass der Bund rechtlich nicht verpflichtet sei, die Flugsicherung zu finanzieren. Der heutige Bundesanteil von bis zu 96% sei sehr hoch. «Das ist ein starkes Stück», mahnte die Bundesrätin im Rat. 

Der Bundesrat setze deshalb auf mehr Nutzerfinanzierung, etwa über Gebühren für Privat- und Geschäftsflüge. Keller-Sutter zeigte zwar Verständnis für den Zeitbedarf einer Neuausschreibung, plädierte jedoch für eine Reduktion des Bundesbeitrags auf 50%. 

Klare Mehrheit für Status quo 

Am Ende folgte der Ständerat der Argumentation der FDP-Bundesrätin aber nicht. Mit 23 zu 16 Stimmen bei vier Enthaltungen beschloss er, die Finanzierung der Flugsicherung vorerst unverändert weiterzuführen. 

Für Altenrhein und andere Regionalflugplätze bedeutet dies eine wichtige Atempause – und die Chance, tragfähige neue Modelle zu entwickeln. 

Allerdings ist der Entscheid noch nicht endgültig: Die Vorlage geht im nächsten Jahr in den Nationalrat. Dort wird sich zeigen, ob dieser Entscheid der kleinen Kammer auch politisch langfristig Bestand hat.

(Source TI)